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2014

FDP - Fraktion im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises - Haushalt 2014

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Kreisbeigeordnete
werte Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

über die weitere Entwicklung unseres Rhein-Pfalz-Kreises gilt es heute zu entscheiden.
Die Vorberatungen zum Kreishaushalt 2014 gestalteten sich recht schwierig, da das Zahlenmaterial meist sehr kurzfristig zur Verfügung gestellt wurde und somit den ehrenamtlichen Mandatsträgern einiges abverlangt wurde.
Dies war insbesondere der chaotischen Umsetzung der neuen Schlüsselzuweisungen C1 & C2 durch die Landesregierung geschuldet.
Durch Unsicherheiten in den Zuweisungshöhen bleibt hier ein Haushaltsrisiko, das ggfs. einen Haushaltsnachtrag erforderlich macht.
Ich habe die Hoffnung, dass sich dies zukünftig wieder deutlich verbessert, denn die Haushaltsberatungen sind ein Herzstück der Kommunalpolitik und brauchen einfach eine ausreichende Vorbereitungszeit.

Der Hebesatz der Kreisumlage bleibt stabil. Durch die gute wirtschaftliche Entwicklung ist mit Steuermehreinnahmen der Kommunen zu rechnen. Dies wird nochmals durch die aufgrund der angehobenen Nivellierungssätze des Landes zu erwartenden steigenden Steuerhebesätzen der Kommunen verstärkt. Von diesen Steuermehreinnahmen profitiert durch die Kreisumlage letztlich auch unser Landkreis.

Da wir einige Zahlen zum Haushalt bereits gehört haben, möchte ich meine Ausführungen hauptsächlich auf geplante Investitionen beziehen.

Es stehen große Maßnahmen vor uns, die leider über Kreditaufnahmen finanziert werden müssen.
Eine besondere Belastung ist hier auch der späte Fluß der zugesagten Landeszuschüsse, da der Kreis diese ebenfalls vorfinanzieren muss. So fliessen viele Zuschüsse erst ab dem Jahr 2018 für Maßnahmen die im Investitionsprogramm der Jahre 2014 – 2017 geplant sind.
Große Investitionen stehen insbesondere im Schulbereich an. Bei den übernommenen Realschulen Plus durch den Kreis besteht ein riesiger Instandhaltungsstau. Bei manchen entsteht der Eindruck, der Kreis habe geradezu Ruinen übernommen. Dies schmerzt mich als Dannstadt-Schauernheimer besonders, da die Kurpfalzschule vor Ort durch große Investitionen der Verbandsgemeinde, dagegen in einem hervorragenden Zustand ist und wir nun trotz aller Anstrengungen ohne weiterführende Schule sind.
Bei der weiteren Schulplanung muss, wie bereits begonnen eine klare Priorisierung vorgenommen werden und nicht alles was wünschenswert ist kann auch umgesetzt werden. Daneben muss diese Planung in der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes eingebettet werden.
Eine weitere Schulbaustelle, die uns viele Sorgen bereitet ist das Gymnasium Maxdorf. Hier schlagen wir uns mit Nachträgen und den beauftragten Architekten herum.
Es zeigt sich dabei, dass man mit Architekten aus der Region doch deutlich bessere Erfahrungen gemacht hat.

Zahlreiche neuen Aufgaben, die von Bund und Land auf die kommunalen Gebietskörperschaften übertragen worden sind, lassen wenig Spielraum für die Handlungsfähigkeit vor Ort. So werden große Investitionen im Kindertagesstättenbereich getätigt, genannt seien der Rechtsanspruch für Einjährige. Hier setzt das Land Rheinland-Pfalz Rechtsansprüche des Bundes noch schneller um als vorgesehen, was für Eltern und Kinder von Vorteil ist. Die Kommunen werden jedoch mit den Kosten weitestgehend im Stich gelassen, was dem Konnexitätsprinzip grob widerspricht. Auf der einen Seite tuen wir etwas für die Zukunft der Kinder, auf der anderen Seite belasten wir Sie durch Schulden, denn nur so können diese Mammutaufgaben gestemmt werden. Dies kann dauerhaft nicht der richtige Weg sein.
Daher fordern wir eine deutlich bessere Finanzausstattung der Kommunen zur Bewältigung Ihrer stetig wachsenden Aufgaben.

Der Unterhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist eine weitere wichtige Aufgabe des Kreises. Hier wurden die zeitlichen Realisierungen angepasst, was unsere Unterstützung findet.

Weiter stehen Investitionen im Bäderbereich an. Hier bitten wir Prüfungen zur Bündelung von Investitionen vorzunehmen, z.B. bei einer gemeinsamen Ausschreibung von benötigten Kassenautomaten, um Rabatte zu erhalten.

Der Bereich Kultur, Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule, sind ein wichtiger Standortfaktor für den Rhein-Pfalz-Kreis. Das hohe Niveau wird durch die vielen Erfolge immer wieder bestätigt. Es zeigt sich, dass der Rhein-Pfalz-Kreis mit diesen Einrichtungen sehr gut in Rheinland-Pfalz und in der Metropolregion Rhein-Neckar aufgestellt ist.

In der Sparkassenlandschaft wurde die bereits seit vielen Jahren diskutierte Fusion vollzogen. Hier erwarten wir, dass auch nach dieser eine Gewinnausschüttung an den Kreis zukünftig gewährleistet ist.

Kurzfristig zu entscheiden war die Organisation des ÖPNV im Kreis. Hier standen die Entscheidungsträger vor der Aufgabe eine Ausschreibung mit oder ohne Personalübernahme auf den Weg zu bringen. Nach ausführlicher Informationsfindung und Beratung haben wir uns für die Ausschreibung mit Personalübernahme entschieden. Diese Entscheidung hatte für die FDP Fraktion, auf der einen Seite soziale Gründe, betreffend der Arbeitsplatzsicherung der eingesetzten Busfahrer und auf der anderen Seite eine Qualitätssicherung für unsere Kreisbevölkerung.
Wichtig ist für uns, dass dieser Ablauf von der Kreisverwaltung genau überprüft wird. Wenn es zu Personalveränderungen mit neuem Personal kommt, dann müssen diese Kostenersparnisse auch an den Kreis weitergegeben werden. Denn für eine Kontinuität und eine Qualitätssicherung sind wir gerne bereit Geld in die Hand zu nehmen, doch dann muss diese auch dauerhaft gewährleitet sein.

Erreicht hat uns vor einigen Tagen ein Schreiben der DLRG Oggersheim mit der Bitte um Unterstützung bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeuges. Da dies unmittelbar der Rettung und Sicherheit unserer Kreisbürger dient unterstützt die FDP Fraktion diesen Antrag.

Abschließend danke ich im Namen der FDP Fraktion Herrn Landrat Körner, den Kreisbeigeordneten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung für die geleistete Arbeit. Danke auch an die Kolleginnen und Kollegen aus Kreistags und Ausschüssen für die gute und konstuktive Zusammenarbeit.

Die FDP Fraktion wird dem vorgelegten Haushaltsplan und der Haushaltssatzung, einschließlich Stellenplan, zustimmen.

Marc Hauck
Fraktionsvorsitzender

 

 

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FDP - Fraktion im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises
Stellungnahme zum Eigenbetrieb Abfallwirtschaft

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Beigeordnete, meine Damen und Herren,

Die Entwicklung des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft ist insgesamt eine Erfolgsgeschichte. Diese zeigt, wie durch effizientes Arbeiten Gebührenbelastungen für unsere Kreisbevölkerung dauerhaft gesenkt werden können. Die aktuell vorliegenden Verluste waren eingeplant und sind daher keine Überraschung für uns, sondern schmelzen Gewinne aus den Vorjahren ab und geben den Bürgern einen Teil der bisherigen Beiträge zurück. Der gesamte Haushalt ist stabil und konservativ aufgebaut, so dass anstehende Investitionen auch weiterhin aus Rücklagen finanziert werden können. Erinnern möchte ich hier beispielhaft an die bereits durchgeführten und noch weiterlaufenden Deponiesanierungen oder Verbesserungen an den Wertstoffhöfen unserer Kreisgemeinden.
Daneben werden in unserem Abfallsystem durch niedrige Grundgebühren und ggfs. zusätzliche Kosten für weitere Leerungen diese verursachergerecht umgelegt.

Die FDP Fraktion wird der vorliegenden Haushaltssatzung samt Investitionsprogramm zustimmen.

Mein Dank gilt dem Werkleiter und den Mitarbeitern des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft für die gute Zusammenarbeit.

 

Marc Hauck, Fraktionsvorsitzender
05.12.2013

 

• Neuer FDP-Verbandsgemeindeverband Waldsee gegründet – 24-jähriger Altriper wird einstimmig zum Vorsitzenden gewählt

Verbandsgemeinde Waldsee: Die Freien Demokraten haben auf ihrer Gründungsversammlung am Mittwoch, 24.09.2014 in Neuhofen den FDP-Verbandsgemeindeverband Waldsee gegründet. Dem neuen VG-Verband der FDP sind künftig die Mitglieder aus den vier Ortsgemeinden Altrip, Neuhofen, Otterstadt und Waldsee angeschlossen. Bei der Gründungsversammlung wurde zugleich ein Generationenwechsel vollzogen. An die Spitze wählte die Versammlung einstimmig den 24-Jährigen Fabian M. Müller aus Altrip. Zu seinen drei Stellvertretern wurden Renate Striebinger aus Waldsee sowie die beiden Neuhofener Ralf Littmann und Ralf Marohn gewählt. Insgesamt handelt es sich um einen breit aufgestellten und generationsübergreifenden Vorstand. Der Verband will sich, neben seiner politischen Arbeit, auch zukünftig mit vereinten Kräften aktiv an Veranstaltungen und Festen in den einzelnen Orten beteiligen.

 

Der gesamte Vorstand in der Übersicht:

Vorsitzender: Fabian M. Müller

Stellv. Vorsitzende: Renate Striebinger, Ralf Littmann, Ralf Marohn

Schatzmeisterin: Gisela Kluger

Protokollführerin: Edda Littmann

Beisitzer: Dr. Marianne Vollmer, Norbert Fuhrmann, Simon Müller, Axel Kluger

Rechnungsprüfer: Rudolf Claus, Jürgen Dörsam

 

 

• Impressionen von der thematischen Klausurtagung des FDP-Kreisverbandes vom 27.09.2014

  

 

 

Creutzmann zu den Äußerungen von Herrn Landrat Körner in der Rheinpfalz bezüglich seines laschen Umgangs mit dem Rechnungshofbericht zum Kreiswohnungsverband

Sehr geehrter Herr Landrat Körner,

erneut unternehmen Sie den Versuch, die im Rechnungshofsbericht zum Kreiswohnungsverband vorgebrachte harsche Kritik in der RHEINPFALZ zu verharmlosen, in dem Sie Thema Aufsicht über den Kreiswohnungsverband als "Knaller der Prüfung" bezeichnen, die gravierenden Mängel, die der Rechnungshofsbericht seitenweise aufführt, mit "Schnee von gestern" abkanzeln. Es wäre besser gewesen, Sie hätten den Kreistag über die Maßnahmen, die die Kreisverwaltung aufgrund des Rechnungshofsbericht getroffen hat, unterrichtet, so dass sich dann vielleicht meine Anfrage erübrigt hätte. Ich darf Sie erneut bitten, die im Rechnungshofsbericht aufgeführten "Feststellungen zum Verwaltungshandeln" in der nächsten Kreistagssitzung mit den bereits von der Kreisverwaltung getroffenen Maßnahmen darzulegen.Dabei interessieren insbesondere die gravierenden Mängel, auf die Sie in der RHEINPFALZ in Ihrer Stellungnahme nicht eingegangen sind. Inwieweit wurde die desolate Kassenbuchführung, deren "Vorgehensweise den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung widerspricht " (S. 21 des Rechnungshofsbericht), jetzt auf eine Kassenbuchführung umgestellt, die den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung entspricht? Können jetzt die Stichproben nicht "erst nach intensiver Beleg-und Datenprüfung hergestellt werden"? Können jetzt "Nachweise über Kassenaufsichtshandlungen durch die Geschäftsführung " den Prüfern vorgelegt werden? "Nach § 3 Abs. 2 der Geschäftsanweisung des Verbandsausschusses sind die Prüfungen der Buchführung einschließlich des Zahlungsverkehrs mehrmals im Geschäftsjahr, mindestensjed och vierteljährlich, auch ohne vorherige Ankündigung in der Weise vorzunehmen, dass die formelle und materielle Richtigkeit der Belege und ihre Übereinstimmung mit den Buchungen festzustellen sind." Werden diese Vorschriften jetzt beachtet und nehmen an den Sitzungen des Prüfungsausschusses bzw. Kassenbestandsaufnahmen jetzt mindestens 2 der 3 Mitglieder teil anstatt wie im Rechnungshofbericht moniert nur 1 Mitglied ?
Entspricht das bisher desolate Vergabewesen (lt. Rechnungshofbericht "fielen Bedarfsermittlung, Anforderung von Angeboten und Vergabe in vielen Fällen zusammen", so dass "es nicht ausgeschlossen werden kann, dass aufgrund der häufig über viele Jahre andauernden beruflichen Kontakte zu Anbietern sachfremde Erwägungen bei den Vergaben einfließen") jetzt den gesetzlichen Anforderungen? Erfolgen jetzt "Nachfragen bei den Bietern nach Gründen für die wesentlichen Abweichungen " und werden diese dokumentiert? (S.31 des Rechnungshofsbericht) "Die örtlichen Erhebungen zeigten, dass der Buchhaltung regelmäßig keine Vertragsexemplare (Kopien) vorlagen. Aus diesem Grund wurden zum Beispiel teilweise Erhöhungen fehlerhaft vorgenommen und nichtau sreichend dokumentiert… Die bei Stichproben festgestellte Schadenshöhe betrug rund 3.000 €" Wurde –wie vom Rechnungshof gefordert -"der bereits entstandene Schaden ausgeglichen" und wurden entsprechende Änderungen des Vertragsmanagements vorgenommen, um in Zukunft Schäden zu vermeiden? Wurden die Verwalterverträge überprüft und angepasst und werden Abrechnungen jetzt konsequent vorgenommen? (vgl. die Forderungen des Rechnungshofs auf S. 35 des Berichts)
Der Rechnungshof nimmt auch zu der Fremdverwaltung von Wohnungen durch den Kreiswohnungsverband Stellung, weil sich durch diese Tätigkeit ein beträchtliche Unterdeckung der entstehenden Kosten ergibt. "Sofern kostendeckende Verwaltungskostenpauschalen nicht zu erzielen sind, sollte dieser Bereich aufgegeben werden" Folgt der Kreiswohnungsverband diesem Vorschlag des Rechnungshofs?
Aufgrund der gravierenden Mängel, die der Rechnungshof in seinem Bericht aufgeführt hat, stellt sich auch die Frage, inwieweit der Wirtschaftsprüfer auf diese Mängel in seinen Berichten hingewiesen hat oder nicht. Sollte der Wirtschaftsprüfer nicht in seinen Berichten auf die gravierenden Mängel hingewiesen haben, so ist nach Auffassung der FDP-Fraktion für die Jahresabschlussprüfungen in Zukunft eine andere Prüfungsgesellschaft zu beauftragen. Aufgrund der gravierenden Mängeln, die der Rechnungshof in seinem Bericht aufgezeigt hat, besteht nach Ansicht der FDP-Fraktion im Kreistag überhaupt kein Anlass , den Rechnungshofbericht zu verharmlosen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Creutzmann

Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag Rhein-Pfalz-Kreis


• Creutzmann: Körner verharmlost

Rechnungshofbericht über den Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz sorgt für Nachwehen – Es geht um zu großzügig entlohnte Mitarbeiter und Stechuhren
Von Kathrin Schnurrer

Ludwigshafen. Kreistagsmitglied Jürgen Creutzmann (FDP) hat Landrat Clemens Körner (CDU) vorgeworfen, die Kritik des Rechnungshofs beim Bericht über den Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz zu verharmlosen. Körner entgegnet, das sei nicht der Fall. Creutzmann führe Fehler aus dem allerersten Bericht für seine Aussage an, die aber längst korrigiert worden seien.
Der Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz ist ein 1920 gegründetes Wohnungsunternehmen, Mitglieder sind der Kreis und seine Gemeinden. Er verwaltet 2000 Wohnungen im gesamten Kreisgebiet. 2013 hatte sich der Rechnungshof mit dem Verband befasst und im April in einem Bericht mehrere Kritikpunkte aufgelistet – unter anderem tarifwidrige Sondervergütungen und Leistungsentgelte, die Abwicklung von Mietzahlungen über eine Barkasse, das Nicht-Ausschreiben von Versicherungsleistungen oder fehlerhafte Abrechnungen.Creutzmann, der für die FDP im Kreistag spricht, sagt vor diesem Hintergrund: „Mit großer Überraschung hat die FDP-Fraktion im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises die in der RHEINPFALZ vom 18. Juli wiedergegebene Äußerung von Landrat Clemens Körner aufgenommen, dass die Kritik des Rechnungshofs sich hauptsächlich auf die Unternehmensform bezogen habe.“ Er schlussfolgert daraus: Der Landrat, der Vorstand des Wohnungsverbands ist, verharmlose den Rechnungshofbericht: „Ich erwarte von Landrat Körner, dass die Liste der Fehler und Versäumnisse, die der Rechnungshof in seinem Bericht aufgeführt hat, umgehend beseitigt werden, und werde einen detaillierten Bericht darüber einfordern.“
Für Clemens Körner ist das Schnee von gestern, die meisten im Bericht aufgeführten Fehler seien längst behoben, erklärt er gegenüber der RHEINPFALZ: „Herr Creutzmann moniert Dinge aus dem allerersten Prüfungsbericht, die abgefrühstückt sind.“ So habe der Kreis beim Punkt Sonderzahlungen im Januar einen Prozess vor dem Arbeitsgericht geführt – und verloren. Mitarbeiter hatten gegen den Kreis geklagt.

Wie berichtet, hatte der Verband laut Rechnungshof sechs Mitarbeiter großzügiger entlohnt als im Tarifvertrag vorgesehen. Bemängelt wurde, dass diese ein zusätzliches Monatsgehalt als Urlaubsgeld kassiert haben. Der Verband habe dann nach der Rechnungshof-Kritik auf die Zahlung verzichtet, sei verklagt worden und müsse nun das Geld weiterzahlen: Das sei über all die Jahre betriebliche Übung gewesen, fasst Körner die Begründung der Richter zusammen.

Bei den Versicherungs-Ausschreibungen habe der Rechnungshof moniert, dass man „die Versicherungen auf die Häuser alle paar Jahre neu ausschreiben“ müsse, berichtet Körner. Das sei jetzt gemacht worden. Zur Rechnungshof-Kritik an der Barkasse sagte der Landrat: Man habe ja nicht nur Mieter, die alle immer pünktlich die Miete überweisen. Und bevor man jemanden aus seiner Wohnung kündige, nehme man lieber mal etwas Bargeld an, als komplett auf dem Trockenen zu bleiben. „Als Vorstand sage ich: Das Geld, das wir haben, haben wir.“ Aber auch beim Punkt Barkasse habe es Korrekturen gegeben.

Allerdings sei „der größte Knaller der Prüfung“ die Feststellung gewesen, dass es sich beim Kreiswohnungsverband um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts handele, die allerdings keine Aufsichtsbehörde habe. Und das gehe nicht. Dafür könne aber der Landkreis nichts, das sei ein Fehler des Landes gewesen, der passiert sei, als die Bezirksregierungen abgeschafft wurden. Jetzt sei es so, dass die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zugesagt habe, die Aufsicht zu übernehmen – und Körner Mitte Juli die neue Satzung nach Trier geschickt hat, damit alles seinen bürokratischen Gang gehen kann.

Ein zweiter Punkt aus dem Bericht, bei dem noch Handlungsbedarf besteht: die Umstellung auf ein digitales Zeiterfassungssystem. Die Stechuhr mit Stechkarte sei einfach out, bemängeln die Prüfer.

 

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz - Ludwigshafener Rundschau - Nr. 175
Datum Donnerstag, den 31. Juli 2014
Seite 17

 

 

• Creutzmann FDP Fraktionsvorsitzender im Kreistag Rhein-Pfalz-Kreis:


Die FDP-Fraktion im Kreistag hat sich am Mittwochabend in Waldsee konstituiert.
Der Kreisvorsitzende Konrad Reichert hat Jürgen Creutzmann gebeten, das Amt des Fraktionsvorsitzenden im Kreistag zu übernehmen, was dieser dankend angenommen hat. Die Freien Demokraten waren sich einig, die jahrzehntelange, hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der CDU fortsetzen zu zu wollen.
Voraussetzung für eine nachhaltige und verlässliche Kreispolitik seien dafür stabile Mehrheitsverhältnisse im Kreistag, um nicht von Zufallsmehrheiten abhängig zu sein. Eine weitere Voraussetzung sei, dass eine Zusammenarbeit mit der FDP-Fraktion gewünscht und auch notwendig sei. Deshalb warte die FDP-Fraktion die kommenden Gespräche mit anderen Fraktionen ab und werde im Lichte der
Ergebnisse ihre Entscheidungen treffen.

Creutzmann wörtlich: "Sollte die FDP nicht gewünscht oder nicht gebraucht werden, so bricht die Welt auch nicht zusammen. Ich kann auch Opposition."

 

• Pressebricht zum Kreistagswahlkampf 2014 der FDP ... mehr (pdf)

 

• Impression zum Kreistagswahlkampf 2014 der FDP Rhein-Pfalz-Kreis


v.l.n.r. Konrad Reichert (Maxdorf), Ilse Hohl (Rödersheim-Gronau), Marc Hauck (Dannstadt-Schauernheim), Peter Kreiselmaier (Hochdorf-Assenheim), Fabian M. Müller (Altrip), Herbert Janda (Birkenheide), Gerhard Keck (Dannstadt-Schauernheim)

 

Auf dem Kreisparteitag am 11.01.2014 wurden folgende Mitglieder unseres Kreisverbandes auf die Bewerberliste für den neuen Kreistag gewählt:

 

Platz 1: Konrad Reichert, Maxdorf

Platz 2: Marc Hauck, Dannstadt-Schauernheim

Platz 3: Karen Lill, Schifferstadt

Platz 4: Jürgen Creutzmann, Dudenhofen

Platz 5: Oliver Nagel, Maxdorf

Platz 6: Thomas Brammer-Türck, Limburgerhof

Platz 7: Fabian M. Müller, Altrip

Platz 8: Renate Striebinger, Waldsee

Platz 9: Dr. Jochen Becker, Römerberg

Platz 10: Ralf Marohn, Neuhofen

Platz 11: Uta Mattern, Dudenhofen

Platz 12: Ernst Reichert, Lambsheim

Platz 13: Herbert Hery, Hochdorf-Assenheim

Platz 14: Dr. Benjamin Richter, Schifferstadt

Platz 15: Michael Nist, Böhl-Iggelheim

Platz 16: Joachim Schröder, Maxdorf

Platz 17: Dr. Erik Roth, Limburgerhof

Platz 18: Anelore Irschlinger, Hanhofen

Platz 19: Ralf Littmann, Neuhofen

Platz 20: Rudolf Claus, Waldsee

Platz 21: Johannes Bach, Hochdorf-Assenheim

Platz 22: Michael Auksutat, Kleinniedesheim

Platz 23: Margit Reichelt, Dudenhofen

Platz 24: Emil Koob, Fußgönheim

Platz 25: Heiko Nagel, Lambsheim

Platz 26: Gisela Kluger, Neuhofen

Platz 27: Peter Trauth, Schifferstadt

Platz 28: Dr. Marianne Vollmer, Waldsee

Platz 29: Gerhard Keck, Dannstadt-Schauernheim

Platz 30: Gerd Friedmann, Maxdorf

Platz 31: Claudia Sturm, Harthausen

Platz 32: Frank Mathissen, Schifferstadt

Platz 33: Stefan Brunschlik, Böhl-Iggelheim

Platz 34: Michael Knapp, Hanhofen

Platz 35: Dietmar Tartter, Lambsheim

Platz 36: Michael Schimbeno, Maxdorf

Platz 37: Ilse Hohl, Rödersheim-Gronau

Platz 38: Birgit Kaller, Neuhofen

Platz 39: Patrick Hohmann, Dudenhofen

Platz 40: Robin Willmann, Limburgerhof

Platz 41: Arno Hauck, Rödersheim-Gronau

Platz 42: Bernd Schütte, Schifferstadt

Platz 43: Anton Rieder, Maxdorf

Platz 44: Dr. Hartmut Lardon, Dudenhofen

Platz 45: Herbert Janda, Birkenheide

Platz 46: Klara Spindler-Dietrich, Waldsee

Platz 47: Gisela Wlassow-Michel, Hanhofen

Platz 48: Doris Disqué, Schifferstadt

Platz 49: Wolfram Scheerbaum, Hanhofen

Platz 50: Eckhard Fox, Dudenhofen

Platz 51: Christian Beck, Dudenhofen

Platz 52: Joachim Engel, Lambsheim

Platz 53: Dr. Ulrich Hettenbach, Mutterstadt

Platz 54: Wolfgang Bieneck, Hanhofen

 

Die Kommunalwahlen – mit Wahlen zum Europaparlament - finden am 25. Mai statt.

 

Wahlinformationsflyer Kreistagswahlen 2014 (pdf)

 

 

 

 

 

 

 

 

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